Installation

Klemmstellen in der Zuleitung

Klemmstellen besitzen immer einen Übergangswiderstand. Bei fließendem Strom bildet sich an der Klemmstelle ein Spannungsabfall. In Stromflußrichtung addiert sich der Spannungsabfall pro Klemme zu einer Gesamtspannung auf.

Die sich ausbildende Spannung auf dem N-Leiter überlagert sich mit der Spannung des Datenprotokolls, welches zwischen den Leitern N und Bus anliegt. Bei einer größeren Anzahl an Klemmverbindungen, welche alle in Reihe geschaltet sind, kann diese Spannung mehrere Volt erreichen. Die Datentelegramme werden dann gestört

25 Klemmverbindungen pro Leitungsstrang

Pro Leitungsstrang sollte die maximale Anzahl an Klemmverbindungen – in Reihe geschaltet – nicht größer als 25 Verbindungen sein. Die Zählweise ist, beginnend ab dem Stromkreisverteiler, bis hin zum letzten Bus-Teilnehmer:

Anzahl an Klemmverbindungen vom Stromkreisverteiler kommend

Die Größe des fließenden Stroms aus dem Lastkreis beeinflusst die Anzahl von 25 Klemmverbindungen nach oben oder nach unten.

Nicht nur die Klemmverbindungen in Verteilern, sondern auch die Ein- und Ausgangsklemmen der Sender oder Empfänger, die zur Weiterverbindung dienen und sich in dieser Kette befinden, zählen zur oben genannten Klemmverbindung.

Mehr als 25 Verbindungen

Sollte eine höhere Anzahl als 25 Klemmverbindungen in Reihe in einem Stromkreis nötig sein, so kann eine zweite, separate Leitung parallel zum ersten Zweig verlegt werden.

Die vier Adern L, N, Bus und PE können in der letzten Klemmverbindung des ersten Zweiges miteinander verbunden werden. Damit wird der Gesamt-Übergangswiderstand verringert

Kurz zusammengefasst

Pro Bus-Ader sollte die maximale Anzahl an Klemmverbindungen vom Stromkreisverteiler aus in Reihe geschaltet nicht größer als 25 sein.