Simpler Einbau

Handelsübliches Material. Keine Programmierung. Keine Zentrale.
Keine Überraschungen!

Drei Vorteile
für die Installation.

Ein zukunftsweisender Weg zur praktischen Realisierung.

Handelsübliches
Material
Sie benötigen ausschließlich handelsübliches Material für Leitungen und Verteilerdosen, können Komponenten gängiger Hersteller integrieren, und beliebige Schalterprogramme ganz nach Ihren Wünschen nutzen.
Dezentrale
Komponenten
Mit lediglich zwei verschiedenen Komponenten – Sendern und Empfängern – ist der Bus betriebsbereit. Netzteile, Busmaster, Phasenkoppler oder Netzausgangsfilter entfallen komplett.
Mühelos
eingerichtet
Ganz ohne Programmierung, ganz ohne Programmiergerät, ganz ohne Schulung: Einfach zwei Geräte mit dem Kodierschalter auf dieselbe Adresse eingestellt, und schon ist das System betriebsbereit.

Einfach und praxisbezogen

Die Installation ist denkbar einfach. Eine handelsübliche vieradrige Leitung, z.B. NYM 4 × 1.5 mm² dient sowohl als Energieträger, als auch zur Kommunikation. Über die vierte Bus-Ader werden Befehle und Datentelegramme verschickt. Die Leitung kann in beliebiger Form (Linie, Ring-, Stern- oder Baumtopologie) verlegt werden. Daran sind einfach alle Z-Bus-Module parallel angeschlossen.

Busleitung, Z-Bus Module und Geräte
Busleitung, Z-Bus Module und Geräte

Jeder Sender und Empfänger besitzt sein eigenes Netzteil und kann damit an jeder beliebigen Stelle im System angeschlossen werden. Eben genau dort, wo ein Sensor (also z.B. der Taster) oder ein Aktor (also z.B. die Lampe) benötigt werden. Die elektrische Verbindung kann in Sekundenschnelle über Klemmanschlüsse installiert werden.

Einfaches Planen

Bereits bei der Planung werden Sie den Nutzen des Z-Bus erkennen. Sowohl einfache als auch komplexere Anforderungen lassen sich mit immer derselben einfachen Grundstruktur lösen. Sie müssen nur noch die Anwendungen festzulegen, also z.B. Licht schalten, Jalousie bewegen, Heizung regeln oder Bewegungsmelder aktivieren. Außerdem bestimmen Sie noch den Ort, an dem das Gerät sein soll.

Danach richtet sich die Leitungsführung des vieradrigen Standardkabels. Selbst komplexere Anwendungen wie Gruppenschaltungen, also z.B. Licht im gesamten Gebäude ein oder aus, oder wie Bedienung über Smartphone oder Computer sind mit derselben Installation realisierbar.

Das Ganze hat aber noch einen weiteren Vorteil: Bei konsequent ausgeführter Verkabelung zeigt die Praxis, dass nur noch 60% der Leitungslänge (im Vergleich zur heutigen, konventionellen Installation) benötigt werden. Der Planungs- und Einbauaufwand sowie lästigen Kabelstränge, vor allem im Bereich des Holzbaus oder bei Fragen der Winddichtigkeit, lassen sich mit dem Z-Bus auf ein vernünftiges Maß reduzieren.

Die richtigen Z-Bus Module

An der Stelle, an der sie Beleuchtungen, Motoren oder andere Aktoren steuern möchten, setzen Sie die Empfänger ein. An der Stelle der Betätigung verwenden Sie die Sender. Ein Sender steuert alle Empfänger an, die auf die gleiche Adresse eingestellt sind.

Die gesteuerten Funktionen lassen sich in vier Kategorien einteilen, nämlich in

Das für die jeweilige Anwendung geeignete Paar von Sendern und Empfängern finden Sie ganz einfach mit Hilfe der Planungstabelle:

Tragen Sie nacheinander alle Geräte in allen Räumen ein, also alle Lichter, Rolladen, Heizungsventile, und so weiter.

  1. Geben Sie den Einbauort (z.B. "Wohnzimmer") und den Namen des Gerätes ein (z.b. "Deckenlicht").
  2. Wählen Sie die Funktion aus: Licht schalten, Licht dimmen, Rolladen bewegen, Heizung heizen, Szene ansteuern, oder Licht schalten mit Status-Anzeige.
  3. Tragen Sie die Anzahl der Sender (also die Schaltstellen, von denen aus Sie das Gerät betätigen möchten) und der Empfänger (also die parallelen Verbraucher) ein, die das jeweilige Gerät steuern.
  4. Lesen Sie im Tab Stückliste die richtige Paarung von Sendern und Empfängern ab. Die benötigten Module können sie von dort bequem in den Warenkorb legen.

Die Tabelle enthält auch die Adressen bzw. Codes, die Sie später in den Geräten einstellen, um die Funktionen zu verbinden. Ganz nebenbei dokumentiert sie auch Ihre Installation.

Planungsbeispiel

Ein Schlafzimmer lässt sich beispielsweise folgendermaßen planen. Hier sind einige Geräte für die Licht, Jalousie, Heizen eingeplant, mit Schaltern und Aktoren am jeweils dafür vorgesehenen Ort.

Planungsbeispiel im Grundriss

Die Geräte und Funktionen werden in die Planungstabelle übernommen…

Beispielhafte Planung der Geräte eines Raumes in der Planungstabelle

…und ergeben neben den einzustellenden Adressen die folgende Stückliste fürs Schlafzimmer:

Ausgefüllte Stückliste in der Planungstabelle

Übersichtlicher Systemaufbau

Die Installation läuft wie gewohnt, nur eben: wesentlich einfacher! Ausgehend vom Stromkreisverteiler wird die vieradrige Leitung zum nächstgelegenen Sensor oder Aktor geführt. Danach wird jede darauffolgende Stelle auf kürzestem Weg verbunden, und so weiter. Der enorme Vorteil: Es ist völlig unerheblich, ob sich zwei zusammengehörende Sensoren und Aktoren, also z.B. ein Jalousie-Motor und sein Taster, in demselben Stromkreis, oder sich in unterschiedlichen Stromkreisen, d.h. Sicherungskreisen, befinden. Dabei können sie genauso von unterschiedlichen Phasen (L1, L2 oder L3) mit Energie versorgt werden. Auch eine räumliche Trennung spielt keine Rolle. Das Ganze funktioniert immer.

Stromkreisverteiler und Z-Bus Netzaufbau
Anschluss im Stromkreisverteiler

Verändern sich die Anforderungen im Laufe des Bauvorhabens oder der Installation, so ist dies überhaupt kein Problem. Selbst vergessene Teilnehmer können im Nachhinein noch angebracht werden. Ein späteres Nachrüsten von zusätzlichen Funktionen bietet sich beim Z-Bus geradezu an.

Einbau in vier Schritten

Mit diesen Rahmenbedingungen gelingt die Installation ganz einfach:

  • Verwenden Sie tiefe Einbaudosen.
  • Planen Sie Sicherungskreise und Fehlerstromschutzschalter wie gewohnt.
  • Verlegen Sie eine vieradrige Standard-Leitung im gesamten Gebäude (z.B. NYM 4 × 1.5 mm²).
  • Verbinden Sie die Geräte mit kürzester Leitungsführung, bei beliebige Verlegestruktur.
  • In Summe sollte ein Bereich 500 Meter maximale Leitungslänge nicht überschreiten. Falls doch, kontaktieren Sie uns wegen eines Bereichskopplers.
  • Verwenden Sie einen Buswiderstand zum Systemabschluss.
1. Setzen der Gerätedosen

Setzen Sie die Gerätedosen, welche später die einzelnen Geräte aufnehmen sollen, zweckmäßig am Anfang der Installation. Es muß lediglich der Ort festgelegt werden, an dem ein Aktor (z.B. eine Leuchte) geschaltet oder ein Sensor (z.B. ein Schalter) angebracht werden soll.

Bitte verwenden Sie tiefe, am besten besonders tiefe Gerätedosen, dies vereinfacht den Einbau.

Kommt später ein weiterer Wunsch hinzu oder ist etwas vergessen worden, so kann ohne Weiteres eine zusätzliche Gerätedose eingebaut werden.

2. Verlegen der Leitungen

Legen Sie wie üblich einen Stromkreis fest, der über einen Leitungsschutzschalter – oder Sicherungsautomaten – abgesichert werden soll. Für die Funktion des Z-Bus ist es unerheblich, ob dabei die Phase L1, L2 oder L3 ausgewählt wird.

Beginnend ab dem Leitungsschutzschalter im Unterverteiler führen Sie die Leitung auf dem kürzesten Weg bis in eine Verteilerdose am Eingang des Raums. Von dort verlegen Sie die Leitung zu allen weiteren Gerätedosen (diese nehmen dann die Z-Bus Module auf). Jede beliebige Verlegestruktur ist möglich, Ring-, Stern-, oder Baumstruktur. Die richtige Wahl verkürzt die Leitungslänge auf ein minimales Maß.

  • Durch die Wahl der kürzesten Verbindung reduzieren Sie den Verlege- und Verputzaufwand drastisch.
  • Verwenden Sie immer konsequent dieselbe vieradrige Leitung.

Dadurch, dass Sie alle Geräte, völlig unabhängig von ihrer Schaltfunktion und Adresse an die identische vieradrige Leitung anschließen können, ist ein späteres Verändern jederzeit möglich. Dadurch bleiben Sie beim Einbau und in Zukunft flexibel!

3. Prüfen der Verkabelung

Bauen Sie die Elektrik Raum für Raum auf. Sie sollten unbedingt jede Raumeinheit nach dem Abschluss der Verkabelung auf die Funktionsfähigkeit hin prüfen. Schließen Sie dazu sowohl einen Sender und einen Empfänger auf gleicher Adresse ans Leitungsnetz an. Beide Module sind sofort nach dem Einschalten des Leitungschutzschalter (der Sicherung) betriebsbereit. Gelingt es Ihnen, den Empfänger mit dem Sender zu schalten, so war der Einbau erfolgreich.

Sie können den weiteren Kabelstrang testen, indem Sie den Sender nacheinander an verschiedenen Stellen anschließen (natürlich schalten Sie zuvor den Leitungsschutzschalter aus). Damit ist sichergestellt, dass das Gesamtsystem am Schluß reibungslos funktioniert.

4. Einbauen der Geräte

Bauen Sie die Geräte erst nach Abschluss der Oberflächenbehandlung von Wände, Decken oder anderen Einbauorten endgültig ein! Stellen Sie dafür jedes Gerät mit Hilfe der Adressenliste in der Planungstabelle am Kodierschalter auf die festgelegte Adresse ein. Schließen Sie es an, bauen Sie es ein, und montieren Sie das vorgesehenen Schalterprogramm oder das zugehörige Gerät. Ihr Z-Bus Smarthome ist damit betriebsbereit.

Adresseinstellung & Adressenliste

Die Einstellung der Adresse erfolgt an jedem Gerät über die eingebauten Codierschalter. Das Prinzip ist einfach: alle Geräte mit derselben Adresse arbeiten zusammen. Beispielsweise schaltet ein Sender mit Adresse 1 einen zugehörigen Empfänger auf derselben Adresse 1. Aber auch größere Adressgruppen bestehend aus mehreren Sendern und mehreren Empfängern—für eine Treppenhausschaltung beispielsweise.

Kodierschalter mit fünf ternären Adressen
Codierschalter für Geräteadresse

Hat das Gerät einen Schalter mit fünf Stellen, so sind 243 verschiedene Adressen (siehe Adressenliste in der Planungstabelle) möglich, ausreichend für größere Bauvorhaben. Ist ein fünfstelliger Codierschalter eingebaut, so können Sie damit die ersten 81 Adressen verwenden.

Tipps zur Installation